Schreibaby & Co

Emotionelle Krisen nehmen in den ersten Wochen und Monaten nach der Geburt oft einen dramatischen Verlauf: die Babys sind unzufrieden und schreien stundenlang, ohne dass sie von den Eltern beruhigt werden können, Beruhigungsangebote, wie Tragen, Stillen oder Schaukeln wirken nicht oder nur kurz.

Die Körper der Säuglinge sind steif und gespannt, die Hände sind zu Fäusten geballt und sie überstrecken sich ständig. Ihre Augen vermeiden den Blickkontakt und zeigen wenig Interesse an der Welt. Eltern stehen diesem Szenario häufig ohnmächtig gegenüber.

Verzweiflung und Hilflosigkeit bestimmen ihr Zusammensein mit den Babys. Die Mutter ist verunsichert, kann die Botschaften ihres Kindes nicht mehr deuten, sie hat ihre innere Orientierung was gut für ihr Baby ist verloren und richtet ihren Blick nach außen und wendet sich Ratgebern zu, welche noch mehr verunsichern, ein Teufelskreislauf ist entstanden.

Besonders schmerzhaft ist für die Eltern der Verlust des emotionalen Kontaktes zum Kind. Neben einer allgemeinen Gereiztheit sind körperliche Verspannungen, Erschöpfungszustände und Schlafstörungen die häufigsten Symptome der postnatalen Krise auf Seiten der Eltern.

Ziel meiner Arbeit ist die frühzeitige Lösung von emotionalen Blockierungen der Babys, Kleinkinder, Kinder und der Mütter, die durch traumatisierende Einflüsse vor, während und nach der Geburt hervorgerufen wurden.

Ein wichtiger Aspekt dieses Ansatzes ist die sanfte Körperarbeit mit den Babys. Dabei kommt es zu einer allgemeinen Entspannung des Babys. Im Zuge dieser Öffnung wird die körperliche Ausdruckssprache weicher und koordinierter. Das Baby beginnt neues Interesse an der Welt zu entwickeln.

Die Begleitung der Eltern ist ein weiterer Schwerpunkt meiner Arbeit. Hier erforsche ich gemeinsam mit den Eltern, wie sie den emotionalen Kontakt zum Säugling regulieren, d.h. aufrecht erhalten oder abbrechen.

In behutsamen Schritten lernen die Eltern innere Barrieren abzubauen und neue Erfahrungen mit sich und dem Baby zuzulassen. EEH vermittelt und verbessert Stressmanagement, Elternkompetenz und den Bindungsaufbau, sie zeigt bindungsschwächende Muster in der Eltern-Kind-Beziehung auf.